Was kostet OnlyFans für Fans?
Für Fans gibt es keinen festen Preis. Jede Creatorin legt selbst fest, was ihr Abo kostet, von kostenlos bis zu einem monatlichen Betrag. Dazu können einzelne Inhalte (Pay-Per-View) kommen. „Was OnlyFans im Monat kostet“ hängt also komplett davon ab, wem man folgt.
Was kostet OnlyFans für dich als Creatorin?
Die wichtigste Nachricht zuerst: Einen Account zu erstellen ist kostenlos. Es gibt keine Anmeldegebühr und keine monatlichen Fixkosten.
OnlyFans verdient erst mit, wenn du verdienst: Die Plattform behält üblicherweise 20 % deiner Einnahmen ein. Dir bleiben 80 %. Du zahlst also nie aus eigener Tasche, sondern immer nur anteilig von dem, was du tatsächlich einnimmst. Das macht den Einstieg risikoarm.
Wie viel Prozent nimmt OnlyFans?
OnlyFans behält 20 Prozent deines Umsatzes, du als Creatorin bekommst die restlichen 80 Prozent. Diese Beteiligung ist für alle gleich und gilt für alle Einnahmen auf der Plattform, egal ob Abo, einzeln verkaufte Inhalte oder Trinkgelder. Von jedem Euro, den ein Fan bei dir ausgibt, kommen also 80 Cent bei dir an.
Wichtig ist, diese Provision richtig einzuordnen. Es ist keine versteckte Gebühr und kein Abo, das du bezahlst, sondern ein Anteil, der nur dann anfällt, wenn du auch tatsächlich etwas einnimmst. Verdienst du nichts, kostet dich die Plattform nichts. Anders als bei vielen anderen Geschäftsmodellen gehst du also nicht in Vorleistung und trägst kein finanzielles Risiko, nur weil du ein Profil anlegst.
Ein Kostenpunkt, den viele erst später bemerken, liegt woanders: bei der Umsatzbeteiligung, wenn du dein Business über eine Agentur aufbaust. Solche Beteiligungen liegen oft deutlich höher als die 20 Prozent der Plattform und kommen obendrauf. Achte deshalb darauf, was am Ende wirklich bei dir bleibt, und ob du die Kontrolle über dein Geld behältst. Auf dem unabhängigen Weg bleibt es bei den 80 Prozent, die dir gehören, und du entscheidest selbst über deine Preise.
Was kostet OnlyFans für Creatorinnen wirklich?
Hier lohnt es sich, zwei Sichtweisen zu trennen. Aus Fan-Sicht kostet OnlyFans das, was ein Profil an Abo verlangt, plus das, was man freiwillig für einzelne Inhalte oder als Trinkgeld ausgibt. Aus Creator-Sicht sieht die Rechnung ganz anders aus.
Ein Account zu erstellen ist kostenlos. Du zahlst keine Anmeldegebühr und keine monatliche Grundgebühr, um auf der Plattform aktiv zu sein. In diesem Sinne kostet dich der Start kein Geld. Die echten „Kosten“ sind andere, und ehrlich benannt sind es vor allem drei: deine Zeit, der Aufbau von Reichweite und, wenn du magst, ein paar einfache Tools.
Die Zeit ist der größte Posten. Ein Profil, das gepflegt wird, Inhalte bekommt und in dem der Austausch mit Fans stattfindet, braucht regelmäßig ein paar Stunden pro Woche, besonders am Anfang. Der Aufbau von Reichweite außerhalb der Plattform, etwa über Social Media, kostet ebenfalls vor allem Zeit und Geduld statt Geld. Tools wie eine bessere Kamera oder gutes Licht sind nett, aber kein Muss, ein Smartphone reicht für den Start. Wer glaubt, OnlyFans koste als Creatorin viel Geld, verwechselt meist die Fan-Sicht mit der Creator-Sicht. Der eigentliche Einsatz ist Arbeit, nicht Kapital. Wie aus dieser Arbeit Einkommen wird, liest du im Beitrag mit OnlyFans Geld verdienen, und was realistisch dabei herauskommt, im Beitrag OnlyFans Verdienst.
Du willst wissen, wie du ohne Startkapital und auf Wunsch anonym loslegst, ohne die Kontrolle abzugeben?
Welche Kosten kommen in Deutschland sonst auf dich zu?
Damit du ein ehrliches Gesamtbild hast:
Gewerbeanmeldung: einmalig meist rund 30 € (je nach Stadt zwischen 20 und 60 €).
Steuern: Ein guter Richtwert ist, etwa 30 bis 40 Prozent deines Gewinns für die Steuer zurückzulegen, am besten auf ein separates Konto.
Ausrüstung: Am Anfang brauchst du oft nicht mehr als dein Handy und die Bilder, die du ohnehin schon hast.
Mehr zum Thema Gewerbe und Steuern lernst du im Detail in der Ausbildung, inklusive eines klaren Steuer-Leitfadens.
Lohnt sich das bei diesen Kosten?
Genau das ist der Punkt: Die Einstiegshürde ist niedrig. Du hast keine Vorabkosten, zahlst nur anteilig, wenn du verdienst, und brauchst keine teure Ausrüstung. Schon eine kleine, loyale Fanbase kann ein attraktives Nebeneinkommen bedeuten, neben deinem Job und mit überschaubarem Aufwand.